FPÖ
Freiheitliche Partei Österreichs (FPÖ)
Die FPÖ wurde im Jahr 1956 als Nachfolgepartei des Verbands der Unabhängigen (VdU) 1949 gegründet. Erster Parteiobmann war Anton Reinthaller ein ehemaliger SS-Brigadeführer, der von 1950 bis 1953 als Schwerbelasteter inhaftiert war.
Viele Jahre lag der Stimmenanteil der FPÖ um die sechs Prozent. Das sollte sich ändern, als 1986 Jörg Haider nach einer Kampfabstimmung am Parteitag in Innsbruck die Führung der Partei übernahm. Durch seinen Kurs gewann die Partei immer mehr Stimmen und wurde bei den Nationalratswahlen im Jahr 1999 mit 26,91% der WählerInnenstimmen zur zweitstärksten Partei im Nationalrat.
Im Jahr 2000 ging die FPÖ eine Koalition mit der ÖVP (damaliger Parteiobmann Wolfgang Schüssel ein und stellte mit Susanne Riess-Passer die Vizekanzlerin. Bei der Nationalratswahl 2002 musste die FPÖ enorme Stimmenverluste hinnehmen. Es kam zu internen Konflikten, die in der Abspaltung von freiheitlichen Spitzenpolitikern wie Jörg Haider, Ursula Haubner und Herbert Scheibner mündeten. Sie gründeten mit einigen anderen ehemaligen FPÖ-PolitikerInnen das Bündnis Zukunft Österreich BZÖ) im April 2005. Da rechtlich gesehen nicht Parteien sondern Personen in den Nationalrat gewählt werden, befand sich die ÖVP plötzlich in einer Koalition mit dem BZÖ.
Am 23. April 2005 wurde Heinz-Christian Strache zum neuen Parteiobmann gewählt. Unter seiner Führung konnte die FPÖ wieder einen deutlichen Stimmenzuwachs erreichen und brachte es bei der Nationalratswahl 2008 auf 17,5% der WählerInnenstimmen.
Auf den folgenden Seiten präsentieren dir die Politikerinnen und Politiker der FPÖ in Kürze ihre Partei, ihre Anliegen und Ideen. Bleib dran!

















